ERFOLGSGESCHICHTE  -  BEITRAGSSERVICE  -  KUNDENGEWINNUNG  -  SCHWARZHÖRER UND -SEHER  -   ES GEHT AUCH ANDERS

 

2013 - 2017

K e i n e  mediale Erfolgsgeschichte  *

 

 

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk  JA BITTE   |     BEITRAGSSERVICE  -  NEIN DANKE

 

wir benötigen einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Denn die einseitige Einflussnahme auf den Inhalt der Rundfunkbeiträge ist in privaten Unternehmen sehr groß. Das zeigt die Geschichte von unserem 1000-jährigen Reich, aber auch aktuelle Ereignisse in Deutschland und der Welt.

Sind unsere öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten deswegen weniger unbeeinflusst als die privaten Anbieter?  Mitnichten. Denn wenn zum Beispiel ein langjähriger Ministerpräsident im Rundfunkrat sitzt, der zu seiner Amtszeit regelmäßig den schalen Beigeschmack von Vetternwirtschaft herumgetragen hat, kann man nicht viel Besseres erwarten. In den Rundfunkanstalten ist viel zuviel Einfluss von der Politik.

Und Politiker möchten sich so gerne in Szene setzen, ihrem Ego soviel Gutes tun, damit ihr Name auch lange glänzt. Wenn keine Wahl ansteht kann man ja für viel Unterhaltung sorgen. Es ist aber die Frage, ob mit diesem Personenkreis der öffentlich-rechtliche Rundfunk geführt werden soll. Da kommen keine Ideen, wie man bei konstanten Beitragszahlungen gegen "steigende Kosten" angehen kann.

Im Gesundheitswesen wurde das bereits erfolgreich umgesetzt. Vor Jahren gab es noch viele, viele Krankenkassen. Dann kam ein Rotstift und die Kassen fusionierten. Der Rotstift kann genauso bei den Rundfunkanstalten angesetzt werden. Maximal die Hälfte aller Rundfunkanstalten sind für ein gutes Programm erforderlich. Betriebswirtschaftlich können so manche Synergien durch die Zusammenlegung geschaffen werden. Und dann gibt es eine alte Regel:  ich kann mir nur das kaufen, was ich auch bezahlen kann. Der Fisch stinkt vom Kopf. Unbeweglich und ohne Kundenorientierung. Die Intendanten verharren auf ihren Stühlen, anstatt die Probleme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu beheben. Das Kopieren von YouTube Auftritten ist platt und eine Schande. Es müssen neue und deutlich jüngere Köpfe in die Rundfunkanstalten, um das Publikum langfristig wieder mit interessanten Inhalten anzusprechen.

Die Zahlungen der Rundfunkbeiträge können viel leichter von den örtlichen Meldeämtern überwacht werden. Bei jeder An- und Abmeldung liegen alle erforderlichen Daten für die Beurteilung zur Zahlung / zur Änderung des Rundfunkbeitrags vor. Die örtlichen Ämter haben eine viel größere Kundennähe als der Beitragsservice Köln. Die Meldeämter haben in den letzten Jahrzehnten eine Kundenorientierung erreicht die beim Beitragsservice wohl erst im nächsten Jahrtausend zur Schulung ansteht. Keine Stadt und Gemeinde wird sich so ignorant den eigenen Bürgern gegenüberstellen, wie es die GEZ - der neue Beitragsservice hartnäckig pflegt. Der Beitragsservice ist die Verschwendung an Beitragszahlungen pur. Und mit der Abschaffung des Beitragsserivce werden sich auch sofort die Datenschützer freuen.

Den Rundfunkanstalten muss der Status "Anstalt des öffentlichen Rechts" aberkannt werden. Das sind die Rundfunkanstalten schon lange nicht mehr. Vielmehr sind es ausgebuffte Wirtschaftsunternehmen. Und so stellen sich die Rundfunkhäuser auf ihren Webseiten auch immer als Unternehmen dar. Geschäftsberichte werden erstellt. Und, und, und... Das Tübinger Landgericht hat zu Recht den Status in Frage gestellt. Die Rundfunkanstalten haben jahrelang das Treiben der Kölner gestattet und seit 2013 eine hohen, volkswirtschaftlichen Schaden verursacht. Die hohe Zahl der ungerechtfertigten "Maßnahmen" (periodischen Anschreiben Zahlungserinnerung - Festsetzungsbescheid - Mahnung, die eingeleiteten Zwangsvollstreckungen zur "Amtshilfe" an die Städte und Gemeinden weitergeleitet, die vielen Kontopfändungen) haben den Steuerzahler viel Geld zusätzlich gekostet. Geld, das für kommunale Aufgaben nicht mehr zur Verfügung ist. Die Rundfunkanstalten sollen, wie jede natürliche Personen die Forderung über ein Mahnverfahren (§§ 688 ff ZPO) einleiten. Dann müssen die Kosten für schlampig eingereichte Mahnverfahren von den Rundfunkanstalten selbst getragen werden.

Die Geschichte vom "Grundversorgungsauftrag" durch die Rundfunkanstalten ist bei dem aktuell und sich ständig ausweitendem Angebot eine Farce. Wozu müssen neuerdings die Rundfunkanstalten eigene YouTube Kanäle besitzen?  YouTube ist ein Werbeportal auf dem auch nette Filmchen von jedermann ohne journalistische Ansprüche gezeigt werden. Statt Einahmen zu erhöhen könnte der Rundfunkbeitrag auf 60 % des heutigen Niveaus gesenkt werden und der Grundsatz KREATIVITÄT DES MANGELS befolgt werden. Die Rundfunkanstalten müssen nicht bei dem Poker um teure Übertragungsrechte von kommerziellen Sportveranstaltungen mitmachen und so auch noch die Preise hochtreiben. Es gibt so viele andere Sportarten über die berichtet werden kann.

 

 

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Für den interessierten Leser hier die direkten Links zu den letzten Geschäfts- bzw. Jahresberichten (bis 2016):

2016:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e5042/Jahresbericht_2016.pdf

2015:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e4730/Jahresbericht_2015.pdf

2014:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1691/Geschaeftsbericht_2014.pdf

2013:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e814/Geschaeftsbericht_2013.pdf

2012:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1248/GB2012.pdf

2011:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1247/geschaeftsbericht_gez_2011.pdf

2010:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1246/geschaeftsbericht_gez_2010.pdf

2009:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1245/geschaeftsbericht_gez_2009.pdf