ERFOLGSGESCHICHTE  -  BEITRAGSSERVICE  -  KUNDENGEWINNUNG  -  SCHWARZHÖRER UND -SEHER  -   ES GEHT AUCH ANDERS

 

2013 - 2017

(K)eine mediale Erfolgsgeschichte  -  gesetzte Ziele erreicht  *

  • Kundengewinnung ausgebaut
     

  • Einnahmen um über 1 Milliarde Euro erhöht
     

  • System der Direktanmeldung perfekt umgesetzt
     

  • Sonderrechte und staatliche Amtshilfe beim Inkasso voll ausgenutzt

 

Kein anderes, deutsches Unternehmen hat in einem Zeitraum von 5 Jahren über 3 Millionen Kunden durch einseitige Willenserklärungen neu gewinnen können. Aber der Beitragsservice Deutschland konnte allein im Jahr 2014 2,1 Millionen "neue Kunden" generieren. Sagen wir nun Applaus, Applaus?  Üblicherweise entstehen Kundenbeziehungen durch Willenserklärungen. Eine Person entscheidet nach Auswahl verschiedener Angebote sich für den Kauf / Bezug einer Ware / Dienstleistung bei einem Anbieter. O.K. die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben im Namen des Volkes einen Rundfunkstaatsvertrag geschlossen. Und dadurch ist jeder Bürger zur Zahlung des Rundfunkbeitrags verpflichtet. Tja wenn die Politik schon ihre Hände mit im Spiel hat.

Da klingelt das Geld in der Kasse und die €-Milliarde ist bei den Rundfunkanstalten schon im zweiten Jahr nach der Umstellung erreicht worden. Das wichtigste Ziel der Umstellung von der Rundfunkgebühr auf den Rundfunkbeitrag ist damit voll erreicht worden - die Steigerung der Einnahmen. Denn seit dem neuen Jahrtausend hat sich die Steigerung der Einnahmen deutlich verlangsamt. Und das bei stetig steigenden Kosten, speziell für die üppigen Pensionszusagen und Übertragungsrechte kommerzieller Sportveranstaltungen. Das sehen Politiker und die Verantwortlichen in den Rundfunkanstalten zwar völlig anders.

Die Neukundengewinnung konnte sich, dank intensiver Unterstützung der Politik im Vorfeld durch einen neuen Rundfunkstaatsvertrag, auf völlig neue Aspekte der Beitragspflicht berufen. Aber auch die rechtliche Gestaltung zum umfangreichen Datenabgleich potentieller Beitragspflichtiger und das System der Direktanmeldung hat hervorragend zu dem erfreulichen Ergebnis beigetragen. Seit Jahrzehnten ist in den Rundfunkanstalten bekannt, dass hinter jeder Wohnungstür, in jedem Auto und auf jedem noch so kleine Betriebsgelände sich Schwarzhörer und Schwarzseher verbergen. Durch die neue Möglichkeit der Direktanmeldung generiert der Beitragsservice einfach und einseitig seine Neukunden. Der neue Beitragspflichtige muss erst einmal das Gegenteil beweisen. Ein einfacher schriftlicher Einspruch reicht da nicht mehr aus. Hier hat der Beitragsservice - der Sprachnachfolger der bundesweit geliebten Gebühren-Einzugs-Zentrale (GEZ) jahrzehntelange Übung in aussitzen, ignorieren und behaupten.

Für die Eintreibung ausstehender Rundfunkbeiträge wurden in den letzten Jahren intensiv die Städte und Gemeinden um Amtshilfe "gebeten". Es ist gelungen, den überproportionalen Anstieg an Zwangsvollstreckungen und andere Inkassomaßnahmen der Presse als "Kampf gegen die Beitragsverweigerer" erfolgreich zu verkaufen. Damit konnte über die Medien auch die machtvolle Stellung des neuen Beitragsservice demonstriert werden, der auch nicht vor Zwangshaft einer Schuldnerin zum Eintreiben der Außenstände zurück schreckt.

 

 

Die Kunden- und Umsatzenwicklung

 

Die Rundfunkanstalten des öffentlichen Rechts in Deutschland verzeichnen seit Jahren eine steile Umsatzentwicklung

Jahr Einnahmen Beitragskonten € je Konto Bemerkung
1970 883.000.000 €     Quelle Statista.de
1980 1.178.000.000 €      
1990 2.787.000.000 €      
2000 5.918.000.000 €      
2010 7.550.000.000 € 41.900.000 180,19 €       Quelle Geschäftsberichte GEZ
2011 7.530.000.000 € 41.800.000 180,14 €  
2012 7.490.000.000 € 41.800.000 179,19 €  
2013 7.680.000.000 € 42.400.000 181,13 €  
2014 8.320.000.000 € 42.508.096 186,93 €  
2015 8.130.000.000 € 44.661.473 182,04 €  
2016 7.978.000.000 € 44.871.868 177,80 €  

Seit dem Jahrtausendwechsel verlangsamt sich die Steigerung zunehmend. Gleichzeitig ist der Kapitalbedarf der Rundfunkanstalten für die eigenen Pensionszusagen und zum Einkauf von Übertragungsrechten von Bundesliga, Fussball Weltmeisterschaften und Olympia massiv angestiegen. Der Kostenanstieg ist der Sicherung eigener Bezüge und der Kommerzialisierung des Spitzensports und den kriminellen Machenschaften um Bestechung, Korruption und Doping in manchen Sportarten geschuldet. Weil die Öffentlich-rechtlichen auf dieser Bühne unbedingt mitspielen wollen, mussten Lösungen zur Beitragserhöhung gefunden werden.

 

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Geschäfts- bzw. Jahresberichte des Beitragsservice / GEZ (bis 2016):

2016:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e5042/Jahresbericht_2016.pdf

2015:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e4730/Jahresbericht_2015.pdf

2014:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1691/Geschaeftsbericht_2014.pdf

2013:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e814/Geschaeftsbericht_2013.pdf

2012:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1248/GB2012.pdf

2011:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1247/geschaeftsbericht_gez_2011.pdf

2010:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1246/geschaeftsbericht_gez_2010.pdf

2009:  https://www.rundfunkbeitrag.de/e175/e1245/geschaeftsbericht_gez_2009.pdf